Wohnen

Vom Leben in der Wohnstätte bis zum selbständigen Wohnen mit Hilfe

Viele beeinträchtigte junge Heranwachsende möchten wie ihre übrigen Altersgenossen das Elternhaus verlassen, um im Rahmen ihrer Wünsche und Fähigkeiten selbständig zu werden.

So unterschiedlich die Voraussetzungen bei den Betroffenen sind, so unterschiedlich müssen die Möglichkeiten und Lösungen sein, die dafür bereitgestellt werden.

Die Angebotspalette der Lebenshilfe Westpfalz ist deshalb weit gefächert.

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Sie bietet nicht nur Wohnmöglichkeiten auf Dauer, sondern stellt auch Kurzzeitplätze für vorübergehende Aufenthalte in ihren Wohnstätten bereit.

Das Ambulant unterstützte Wohnen bietet die Betreuung beim selbständigen Wohnen an, egal, ob die Wohnung von der Lebenshilfe bereitgestellt wird oder ob es sich um eine eigene oder selbst gemietete Wohnung handelt.

Hier gilt überall der Ansatz: So viel Unterstützung wie nötig, so viel Eigenständigkeit wie möglich!

Bereits im Jahr 1976 hat die Lebenshilfe Kaiserslautern ihr erstes Wohnheim in Otterbach eröffnet.

Das Ziel war es, ein „normales“, heimatnahes Wohnen in einer urbanen Wohngegend zu ermöglichen.
Dazu gehört unabdingbar zuerst eine gute Infrastruktur mit leicht und selbst erreichbaren Einkaufs- und Freizeitmöglichkeiten und einer entsprechenden Verkehrsanbindung. Dadurch können die Bewohner innerhalb ihrer Möglichkeiten Verantwortung für ihr Leben selbst übernehmen.

Die Lebenshilfe hat sich zum Ziel gesetzt, für erwachsene Menschen mit geistiger Behinderung ein eigenes Zuhause zu bieten. Wohnen bedeutet dabei nicht nur Versorgung, Unterkunft und Verpflegung.

Es ist uns ein besonderes Anliegen, unseren Bewohnern Geborgenheit und Eigenständigkeit zu vermitteln.
Gemeinschaft und Offenheit nach außen, aber auch die notwendige Privatheit mit der Möglichkeit des Rückzugs und der Ruhe, werden nach Kräften unterstützt.

Es ist auch wichtig, Ihnen einen strukturierten Tagesablauf mit festen Abläufen zu bieten bzw. nahezubringen.

Dabei dürfen auch die älteren Menschen nicht vergessen werden, die schon das Rentenalter erreicht haben.

Die Integration in das gesellschaftliche Leben der jeweiligen Orte wird forciert - und findet zumeist offene Türen.

Jeder Schritt in Richtung Normalität ist ein Erfolg.