6. Mai 2017: 30 Jahre Wohnstätte Kirchheimbolanden

Die Wohnstätte in Kirchheimbolanden feierte 30jähriges Jubiläum

6. Mai 2017: 30 Jahre Wohnstätte Kirchheimbolanden

Jubiläums-Begrüßungskommittee mit Jeannette Thürmer (l.) und Sabine Beerbom (r.) und Jubilarin Ilse Würth

Im Garten des ehemaligen Bayerischen Bezirksamts, seit 30 Jahren das Heinrich-Matthias-Sengelmannhaus, die Wohnstätte der Lebenshilfe Westpfalz in Kirchheimbolanden, fanden sich Bewohner, Familienangehörige, Freunde, Mitarbeiter und Gäste ein, um das 30jährige Jubiläum der Wohnstätte zu begehen.

Die  Wohnstätten-Leiterin Jeannette Thürmer und Sabine Beerbom, Vorsitzende der Bewohnervertretung, begrüßten alle Anwesenden und hießen sie im Zuhause der Bewohner willkommen - ein Zuhause mit Freunden, Partnern und Kollegen, in dem sich die ihr Anvertrauen sehr wohl und aufgehoben fühlen.
30jähriges Jubiläum feierten auch die beiden Bewohnerinnen Ilse Würth und Margit Schäffer, sowie Mitarbeiterin Gabi Marschall, die Blumengrüße erhielten.

Nach einem Vortrag des Chors der Bewohner, unter der Leitung von Richard Waltner, folgten Grußworte von Dr. Rainer Schmiedel, dem Vorstandsvorsitzenden der Lebenshilfe Westpfalz, der vor allem auch die Bedeutung der Wohnstätte, mitten in der Stadt angesiedelt zu sein, hervor hob.

Danach sprachen die Mitglieder des Bundestags Gustav Herzog, Xaver Jung und Alexander Ulrich, sowie Dr. Jamill Sabbagh, Kreisbeigeordneter des Donnersbergkreises, die alle auch unterstrichen, dass die Bewohner gut aufgehoben und versorgt sind, was sich vor allem in ihrer Zufriedenheit ausdrückt.

Es folgten weitere Lieder des Chores, auch zum Mitsingen, während man Kaffee und Kuchen genießen konnte.

Danach fand ein Gottesdienst statt, gehalten von Gemeindediakon Gerhard Jung des Dekanats Donnersberg, der den 23. Psalm in den Mittelpunkt seiner Predigt stellte.
Die Kollekte zum Gottesdienst (165 Euro) wurde von Jeannette Thürmer weitergeleitet an ein Projekt in Nigeria, dessen Vertreterin Felicia Stevens Mitarbeiterin in der Wohnstätte ist.

Danach konnte man Speis und Trank genießen, Hähnchen und Spießbraten vom Grill mit Salat und Bratkartoffeln, was sehr gerne angenommen wurde.

Zum Abschluss des offiziellen Programms präsentierten sich noch zwei Gruppen.
Einmal die Bewegungsgruppe um Uwe Steinel, die sich zweimal wöchentlich trifft. Mit Tuch und Ball wurden Möglichkeiten sich zu bewegen aufgezeigt, was offensichtlich allen Teilnehmer viel Spaß bereitete. Herr Steinel leitet mit seiner Frau zusammen auch die Nordic Walkinggruppe.

Die Tanzgruppe, um Tanzpädagogin Barbara Liebsch und Tanzlehrer Tadeusz Pitula, die einmal pro Woche in den Räumen der Tagesförderstätte  zusammen kommt, zeigte Tänze zu Rock- Pop- und Schlagermusik mit eingeübten Bewegungs- und Schrittfolgen und äußerst  mit viel Freude engagierten Tänzerinnen und Tänzern.

Damit war die Grundlage zum Übergang zur Disco geschaffen, auf die sich alle schon besonders freuten.


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