21. Juli 2017: Feuerwehrübung in der Wohnstätte in Weilerbach

Übung mit vier Feuerwehren bei der Lebenshilfe in Weilerbach

21. Juli 2017: Feuerwehrübung in der Wohnstätte in Weilerbach

Feuerwehrübung in Weilerbach

In der Wohnstätte der Lebenshilfe Westpfalz in Weilerbach wurde eine Feuerwehrübung durchgeführt.
Es wurde ein Kellerbrand ausgehend im Heizungskeller fingiert.

Die Feuerwehr informierte die Einrichtungsleiterin Andrea Lauer über die Durchführung und gab entsprechende Informationen. Auch die Mitarbeiter und Betreuer wussten Bescheid über die Übung. Mit den Bewohnern wurde über einen Feueralarm gesprochen und welche Verhaltensregeln dafür gelten, aber sie wussten nicht den Zeitpunkt der Übung.
Am Freitagabend, den 21. Juli 2017, um 18 Uhr 30, wurde dann der Feueralarm ausgelöst.

Betreuer und Mitarbeiter führten die Bewohner ruhig und besonnen nach draußen zum Sammelplatz hinter den Gebäuden. Manche der behinderten Menschen kamen mit der Situation gut zurecht, andere wiederum waren ängstlich und aufgeregt, da sie nicht einsortieren könnten, dass es sich nur um eine Übung handelt.

Zunächst wurden nur die beiden ersten Gebäude, in denen der Brand ausgebrochen war, evakuiert.

Nach wenigen Minuten rückte ein Löschzug der Feuerwehr Weilerbach mit vier Fahrzeugen an: Einsatzleitung, Löschwagen, Leiterwagen und Gerätewagen. Die Feuerwehrmänner agierten konzentriert, sicher und ohne Panik. MIt Atemmasken ausgestattet gingen sie zum Brandherd im Gebäude. Dort waren auch mehrere Personen (Puppen) zu finden und zu retten. Da die genauen Orte dieser Personen nicht bekannt waren, mussten sich die Männer und Frauen der Feuerwehr vorsichtig aber zügig vorarbeiten. Erst zwei, dann vier der "Verletzten" waren rasch geborgen, für die letzten beiden brauchte man etwas mehr Zeit.
Zwischenzeitlich waren noch die Feuerwehren von Rodenbach, Kollweiler und Reichenbach- Stegen eingetroffen. Nun ging es um rasche Information bezüglich der Lage und des Einsatzes, so dass sicher und schnell gehandelt werden konnte.
Im Einsatzleiter-Fahrzeug ist ein Büro mit Gebäude-Plänen und Vorgangsweisen eingerichtet, so dass Wehrleiter Udo Strasser, der für die Übung verantwortlich war, seiner Führungsstaffel mit Wehrführer Heiko Laufer genaue Informationen und Anweisungen geben konnte. Ruhig und routiniert verrichteten die Einsatzkräfte ihre Arbeit.
Hydranten anschließen, Schläuche ausrollen, Ausrüstung mit Atemschutzmasken ergänzen, etc.

Frau Lauer, Mitarbeiter und Betreuer, beruhigten die Bewohner und erklärten ihnen die Situation und dass es sich um ein Übung handelt.

Ebenfalls vor Ort war ein Wagen des Katastrophenschutzes des Landkreises Kaiserslautern.  Beobachtet wurde der Einsatz von dessen Leiter Dr. Wolfgang Hoffmann.

Inzwischen mussten noch eine Person aus dem oberen Stockwerk mit der Leiter gerettet werden. Da die Rauchentwicklung in die beiden anderen Gebäude übergegriffen hatte, wurden auch hier alle Maßnahmen angewendet. Schließlich wurde noch eine Rollstuhlfahrerin in Sicherheit gebracht.

Nun konnten die Bewohner nach den besonderen Ereignissen wieder beruhigt in ihre Wohnstätte zurückkehren.

Es bleibt ein großes Dankeschön an die Feuerwehren mit ihren Mannschaften auszudrücken: "Gut, dass es euch gibt!"
Besonderer Dank geht an Wehrleiter Udo Strasser und Wehrführer Heiko Laufer für die sehr gute Zusammenarbeit.

 

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