19. Oktober 2017: Kaiserslautern inKLusiv - Abschlussveranstaltung

Das Projekt Kaiserslautern inKLusiv zieht ein Fazit seiner dreijährigen Tätigkeit

19. Oktober 2017: Kaiserslautern inKLusiv - Abschlussveranstaltung

Aktionsplan Inklusion für Kaiserslautern

Das Projekt Kaiserslautern inKLusiv ist nach drei Jahren beendet.


Auf dem Weg zur Umsetzung der UN-Behindertenkonvention mit dem Ziel der Inklusion und der Verbesserung der Lebenssituation von Menschen mit Behinderung in Kaiserslautern ist man ein gutes Stück vorangekommen.


Die Projektabschlussveranstaltung hat den Aktionsplan Inklusion für Kaiserslautern präsentiert und allen Beteiligten gedankt.



Nach der Begrüßung durch Projektleiter Steffen Griebe und Christian Werner, Mitglied der Steuerungsgruppe, sprach Dr. Klaus Weichel, Oberbürgermeister der Stadt Kaiserslautern und Schirmherr des Projekts , seinen Dank und seinen Respekt für die Arbeit in den drei Jahren allen Projektmitarbeitern aus. Aus Skepsis sei Zuversicht geworden und die Stadt wird sich bemühen, die Weiterarbeit zu unterstützen.
Landesbehindertenbeauftragter Matthias Rösch freute sich über die Entwicklung des Projekts und die hervorragende Zusammenarbeit von Projektleitung, Steuerungsgruppe, Projektpartnern, Arbeitsgruppen und Interessierten und hofft auf eine Weiterführung im Sinne des vorgelegten Aktionsplans.

Nun äußeren sich die Mitglieder der Steuerungsgruppe zu den einzelnen Bereichen und stellten die Ergebnisse vor. Dieter Martin gab einen Abriss der Geschichte und den Weg zu Einrichtungen und Angeboten für Menschen mit Behinderung. Kerstin Kührt betonte die Selbstbeteiligung und die Erfahrungen der Menschen, die sich für gemeinsame Ziele eingesetzt haben. In Bezug zum Thema Bildung unterstrich sie die Wünsche für Eingliederungsmaßnahmen und der Sensibilisierung aller Beteiligten, wobei es vor allem darum geht, Barrieren abzubauen. Dies konnte Nadja Bier nur bestärken, die dies auf den Themenbereich Arbeit bezog. Auch hier haben sich während des Projekts viele Bereich aufgetan, an denen weitergearbeitet werden muss. Dagmar Mannerz widmete sich mehren Themen, die den Freizeitbereich betreffen, wobei es hier um Offenheit, Austausch und neue Ideen geht -  und um wesentliche Themen wie Mobilität, Angebote für alle und leichte Verständlichkeit. Hierzu zählt auch eine intensive Öffentlichkeitsarbeit. Christian Werner lebt als Rollstuhlfahrer seit kurzem in einer eigenen Wohnung „im Quartier“, wo er bisher beim Zusammenleben der verschiedene Menschen viel positive Erfahrungen machen konnte.
Projektleiter Steffen Griebe unterstrich nochmals die Selbststärkung, Selbstbestimmung und die Kommunikation untereinander, an der wir alle intensiv weiterarbeiten sollen. Dabei soll nun der Aktionsplan helfen, an dem sich alle orientieren sollen. Viel Unterstützung kann die Schaffung von Inklusionsbeiräten bringen, an deren Entstehen intensiv gearbeitet wird.
Das Projekt Kaiserslautern inKLusiv soll mit seinen Inhalten und Ziele für die Belange der Menschen mit Behinderung weitergeführt werden. Dafür wurde ein neuer Verein gegründet: Kaiserslautern inKLusiv. e.V., worüber Dr. Walter Steinmetz informierte.

Zwischendurch präsentierte die Theatergruppe der Wohnstätte Mackenbach verschiedene Darbietungen zu den Themen „Begegnung“, Selbststärkung“ und „Gemeinsamkeit“.

Musikalisch begleitet wurde der Abend von der Band „Die Selbsthilfegruppe“, die im zweiten Teil Unterstützung durch die „Rosevalley-Sisters“ bekam.

Als Highlight der Veranstaltung trat Kabarettist Rainer Schmidt, auf. Als Pfarrer, Sportler, Referent und Mensch präsentierte er das Thema Inklusion auf seine humorvolle Weise, die auf einen reichen Erfahrungsschatz aus dem eigenen Leben basiert – er ist ohne Hände geboren und beweist, dass jeder seine Begabungen und Stärken hat, die er mit Freude und Haltung leben soll.

Im Festsaal des Brauhauses an der Gartenschau, einem Integrationsbetrieb der Lebenshilfe Westpfalz, wurde außerdem eine Ausstellung des Cartooszeichners Phil Hubbe zum Thema Inklusion präsentieert.

Inklusion geht uns alle an!!!

 

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Aktionsplan Oktober 2017

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