13. November 2011: Wanderausstellung der Lebenshilfe im Ministerium in Mainz eröffnet

Die Ausstellung „BEHINDERT? NA UND?!“ der Lebenshilfe Westpfalz wurde in Mainz im Ministerium für Soziales, Arbeit, Gesundheit und Demografie von Staatssekretär David Langner und Matthias Rösch, dem Landesbeauftragten für die Belange behinderter Menschen eröffnet.

13. November 2011: Wanderausstellung der Lebenshilfe im Ministerium in Mainz eröffnet

Ausstellung im Ministerium in Mainz

Staatssekretär David Langner betonte bei der Eröffnung, dass Menschen mit Behinderung in unserer Gesellschaft ein Recht auf Teilhabe haben, am täglichen Leben und bei der Arbeit. Arbeitsplätze zu schaffen, wie zum Beispiel in den Integrationsbetrieben der Lebenshilfe Westpfalz, was mit der Ausstellung auch verdeutlicht wird, ist ein politisches, wirtschaftliches und gesellschaftlich Anliegen. Damit verbunden sind der Abbau von Vorurteilen, die Arbeit im Team und die Offenheit der Gesellschaft, was auch bei der Landesregierung im Fokus steht.

 

Matthias Rösch, Landesbeauftragter für die Belange behinderter Menschen, unterstützte die Ausführungen und unterstrich die beispielhafte Umsetzung in Kaiserslautern.

David Lyle, Geschäftsführer der Lebenshilfe Westpfalz, bedankte sich beim Staatssekretär für die Möglichkeit, die Ausstellung in Mainz zu präsentieren und  erklärte kurz die Beweggründe für die Ausstellungswände, die Beispiele der Integrationsbetriebe zeigen. Über 50 Menschen mit Behinderung arbeiten im Restaurantbetrieb und im Park der Gartenschau, die von der iKL (Gemeinnützige Integrationsgesellschaft Kaiserslautern mbH) gemeinsam mit der Stadt Kaiserslautern betrieben wird. Das bedeutet, Arbeitsplätze auf dem ersten Arbeitsmarkt zu bieten mit der Zielsetzung, dies stetig auszubauen.

Die Ausstellung mit den persönlichen Beispielen sensibilisiert für die Einbindung von Menschen mit Behinderung auf dem ersten Arbeitsmarkt und zeigt wie Inklusion funktioniert. Dazu wurde den Akteuren der Ausstellung Nora Sitzmann, Dominik Lukosius und Andy Merle Gelegenheit gegeben sich vorzustellen, über ihre Arbeit zu berichten und Fragen zu beantworten, was die drei mit Freude und Stolz taten. Andy Merle brachte seine Leidenschaft, auf der Gartenschau zu arbeiten, überzeugend zum Ausdruck, weil das auch gleichzeitig eines seiner zahlreichen Hobbies darstellt. Nora Sitzmann ist mit viel Engagement im Servicebereich des Brauhauses an der Gartenschau tätig und erfreut sich an dem Umgang mit den Gästen, was zu ihrer Selbstsicherheit und Selbständigkeit wesentlich beigetragen hat. Dominik geht in seiner Arbeit auf der Gartenschau voll auf und zeigt, mit wie viel Freude und Einsatz er bei der Arbeit ist.

Die Wanderausstellung will dafür werben, dass Menschen mit Behinderungen viele Stärken und Fähigkeiten haben, die für Unternehmen bei richtigem Einsatz sehr wertvoll sein können. Damit Inklusion von Menschen mit Behinderung in unsere Arbeitswelt tatsächlich gelingt, muss ein Umdenken stattfinden. Dazu will die Wanderausstellung beitragen.
In Kaiserslautern bei der Gartenschau ist das schon gelungen.


Matthias Rösch und Uli Schmidt vom Ministerium besuchten in der gleichen Woche den Integrationsbetrieb LEGO-Internethandel in Kaiserslautern. (Fotos: David Lyle)

LEGO-Internethandel findet Interesse

Matthias Ress mit Gästen aus Mainz

 

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