13. Mai 2017: Inklusion im Sportverein

Info-Veranstaltung von Special Olympics Rheinland-Pfalz, Ökumenischem Gemeinschaftswerk Pfalz und Sportbund Pfalz mit Teilnehmern von Lebenshilfe Westpfalz und anderen Vereinen und Verbänden

13. Mai 2017: Inklusion im Sportverein

Walfried Weber (r.) unterstützt die Inklusion in den Sportverein

Special Olympics Rheinland-Pfalz und das Ökumenische Gemeinschaftswerk Pfalz luden am 13. Mai 2017 zu einer Informationsveranstaltung „Einfach gemeinsam – Inklusion im Sportverein“ in die Sporthalle der Grundschule Otterbach ein.

Hausherr Harald Westrich, Bürgermeister der Verbandsgemeinde Otterbach-Otterberg begrüßte viele interessierte Teilnehmer aus verschiedenen Verbänden.

Gemeinsam mit Dr. Walter Steinmetz, Geschäftsführer des Ökumenischen Gemeinschaftswerks Pfalz, wurde das Thema „Menschen mit Behinderung im Sportverein“  betrachtet.

Inklusion muss von der Theorie in die Praxis umgesetzt werden, das ist das gemeinsame Ziel.

Walfried Weber, Präsident der Lebenshilfe Westpfalz, ergänzte, dass in einer inklusiven Gesellschaft alle gemeinsam unterwegs sein sollen, wobei alle mithelfen sollen.

Zur Auflockerung präsentierte Jürgen Loepp, Sportlehrer und Trainer bei den Westpfalz-Werkstätten, ein aktives Mitmach-Angebote mit Drainagerohren, Bällen, Reifen und Jonglier-Tellern, bei dem sich das Publikum beteiligen konnte – und alle hatten viel Spaß dabei.

Laura Trautmann, Referentin Koordinierungsstelle Inklusion beim Landessportbund Rheinland-Pfalz, referierte über „Inklusion im Sport“, bezog sich auf die UN-Behindertenkonvention und legte den Focus auf Wahlmöglichkeiten, was Inklusion ausmacht. Hierbei kamen Themen wie Teilhabe, Netzwerke, Kreativität, Information, Kommunikation, Kooperation und Inhalte der Ausbildung von Übungsleitern und Trainern und Fördermöglichkeiten zur Sprache. Daran soll nun gemeinsam gearbeitet werden.
Verschiedene Wortmeldung gab es zu Problemen wie Mobbing und Transport, sowie Initiativen zur Praxisbegegnung und das Engagement von Eltern und Trainern. Positive und negative Beispiele wurden angemerkt und ergänzt.

Beispiele aus der Praxis stellten Christian Schröder vom SV Spesbach mit den Fußball- Integrationsmannschaften und dem Engagement des Vereins, sowie Thomas Becker vom Bowlingverein Kaiserslautern mit wöchentlichem Training und Turnierausrichtungen in einer kostenlos zur Verfügung gestellten Halle vor.

Kontakte untereinander und eine Vernetzung mit engagierten Trainern und Betreuern, sowie die Pflege des geselligen Beisammenseins sind Bausteine zur Umsetzung der UN-Konvention in der Praxis – das ist das Ziel!.

Zum Schluss stellen sich noch einige Verbände vor. Einmal Special Olympics Rheinland-Pfalz mit Holger Schroth, Angelika Krauß und Margit Trübenbach, der Behinderten- und Rehabilitationssport-Verband mit Olaf Röttig, der Sportbund Pfalz wurde vertreten durch Martin Hämmerle und Harald Westrich informierte über das Bundesleistungszentrum Jiu Jitsu, der Verein Zen-Bogyo-Do in Otterbach.

Zum Schluss waren alle zum Austausch in Gesprächen eingeladen. Dazu gab es Getränke, Gebäck und belegte Brötchen, gespendet von den Veranstaltern Special Olympics und dem Ökumenischen Gemeinschaftswerk.


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