Garten- und Landschaftsbau: Werker auf der Gartenschau

Die iKL bietet Ausbildungsstellen zum Gärtner  und Werker im Garten- und Landschaftsbau an. In diesem Integrationsbetrieb wird Menschen mit Beeinträchtigung in vielfältigen Arbeitsbereichen Zugang und Teilhabe auf dem ersten Arbeitsmarkt entsprechend ihren Neigungen und Fähigkeiten ermöglicht. 

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Die Werker-Ausbildung ist die theoriereduzierte Form der Gärtner-Ausbildung, die eine Reha-Maßnahme ist. Die Agentur für Arbeit weist die Azubis dem Betrieb zu.

Je nach ihrer persönlichen Entwicklung ist eine Umwandlung in eine Vollausbildung zum Gärtner möglich. Die praxisnahe Gestaltung der Ausbildung bereitet die Auszubildenden optimal auf das Arbeitsleben vor, um auch auf dem ersten Arbeitsmarkt eine Chance zu bekommen. 

Die Arbeitsfelder umfassen zum einen Stein- und Pflasterarbeiten, wenn zum Beispiel neue Wege angelegt werden müssen. 

Zum anderen geht es um Pflegearbeiten wie Hecken schneiden, Rasen mähen und Bewässern der Anlagen im Park. Außerdem sind Pflanzarbeiten grundlegend, wenn Beete neu angelegt werden müssen. Ebenso werden ganze Bereiche des Gartens zum Teil neu angelegt oder neu gestaltet. 

Dabei kommen auch verschiedene Maschinen zum Einsatz, deren Handhabung gelernt und geübt werden muss. Diese Hilfsgeräte müssen gewartet und gepflegt werden, damit sie auch immer einsatzbereit sind.

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Neben der praktischen Arbeit bei der iKL müssen auch verschiedene Dinge gelernt werden. Da geht es darum, wie man die Pflanzen pflegt und schützt und beispielsweise für den Winter vorbereitet. Man muss auch wissen, wie man Hecken schneidet, so dass sie wieder neu austreiben und weiter wachsen können. Man lernt, wie die Pflanzen heißen und worauf man achten muss - ob sie viel Sonne vertragen oder sich eher im Schatten wohlfühlen. 

Vieles muss man auch über den Boden und die Erde wissen, und welche Geräte wo am besten eingesetzt werden sollen. Ebenso gibt es über Steine und Platten wichtige Informationen, was man beim Arbeiten alles beachten muss. Wesentlich ist auch, wie der Betrieb organisiert ist, welche Vorschriften und Gesetze es gibt, die für jedes Arbeitsverhältnis von Bedeutung sind. 

Ein weiteres Thema ist der Umweltschutz.  Und dann sind da noch die Schulfächer.  

Dafür besuchen die Auszubildenden die Berufsschule. Unterstützung erhalten sie in den theoretischen Bereichen von Förderlehrern, die mit ihnen Inhalte aufarbeiten, üben und vertiefen. Die Praxis wird von Gärtner-Meistern begleitet. Gemeinsam mit Sozialpädagogen wird die Ausbildung koordiniert und ein individueller Förderplan erstellt, um Problemen und Schwierigkeiten vorzubeugen. Gezielte Prüfungsvorbereitungen und praxisbegleitende Hilfen ergänzen die Ausbildung. Für diesen Beruf muss man körperlich belastbar und fit sein.