Arbeit

Von der Berufswahl über die Berufsausbildung zum Arbeitsplatz

Die mit Abstand meisten Lebensjahre eines Menschen gehören in der Regel zum nicht umsonst so genannten „Arbeitsleben“, das ist so natürlich auch bei beeinträchtigen Personen.

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Arbeiten zu können und zu dürfen, hat auch viel zu tun mit Selbstwertgefühl und Selbstvertrauen.

Nicht von ungefähr wird das „Recht auf Arbeit“ auch in der UN-Charta verankert und in Zusammenhang mit Menschenwürde und Menschenrechten gebracht.

Es beinhaltet keinen individuellen Anspruch auf einen Arbeitsplatz, wohl aber das Recht, bei freier Berufswahl arbeiten zu können.

In der Tat wendet der Staat beträchtliche Mittel auch für beeinträchtigte Menschen auf, um ihnen eine Teilnahme am Arbeitsleben zu erleichtern.

Außerdem müssen die Ziele und Vorhaben dann auch praktisch vor Ort geplant und umgesetzt werden.

Dazu braucht man eine funktionierende, kompetente Organisation und die entsprechenden Einrichtungen mit der notwendigen Infrastruktur.

Aufgrund der individuellen Situation der betroffenen Personen müssen ebensolche individuellen Lösungen gesucht und Angebote gemacht werden, dazu braucht man Fantasie und reichlich Erfahrung.

All dies hat die Lebenshilfe Westpfalz mit ihren Beratern, Betreuern und Einrichtungen anzubieten. Neben der Möglichkeit, durch Praktika die geeignete Berufstätigkeit herauszufinden, bildet die Lebenshilfe in bestimmten Berufen auch aus und sie stellt entsprechende Arbeitsplätze zur Verfügung. Eine besondere Rolle spielen hier die Integrationsbetriebe.

Selbstverständlich arbeiten wir im Interesse der Betroffenen eng mit den zuständigen staatlichen Organisationen (Agentur für Arbeit) und anderen sozialen Einrichtungen zusammen. Dabei liegt ein besonderer Schwerpunkt unserer Bemühungen darauf, Arbeitsplätze auf dem Ersten Arbeitsmarkt zu schaffen oder zu vermitteln.

Die von uns ausgebildeten und beschäftigten Menschen haben oft einen besonderen Förder- oder Unterstützungsbedarf.
Um dem gerecht zu werden, laufen auch vielfältige flankierende Maßnahmen. Dazu stehen als Fachanleiter unsere Gartenbaumeister, ein Förderlehrer und die Sozialpädagogen der Gartenschau bereit.